WHU

Welt Halal Union

















Über Uns

Welt Halal Union

Über uns

WHU hat sich zum Ziel gesetzt, jedem Kunden und seinen individuellen Bedürfnissen im Prozess der Halal-Zertifizierung Rechnung zu tragen. WHU konzentriert sich bei der Halal-Zertifizierung auf den Bereich Lebensmittel, Kosmetik und bietet Beratung und Schulungen an. Eine Halal-Zertifizierung hat viele Vorteile, die in der Produktion von Lebensmitteln und Kosmetik zu einem respektvollem Umgang zwischen Mensch, Tier und Natur führen. Es wird nachhaltig und wirtschaftlich verantwortungsvoll produziert.

WHU ist eine unabhängige und akkreditierte Prüf- und Zertifizierungsstelle für Halal- Produkte. Mit technisch-wissenschaftlicher Ausrichtung hat sich unsere Zertifizierungsorganisation darauf spezialisiert, Produkte und Produktionssysteme der Lebensmittelindustrie nach den islamischen Speisevorschriften und Reinheitsgeboten (Halal-Richtlinien) unabhängig zu prüfen und zu zertifizieren. Mit unserem qualitätsbasierten Zertifizierungssystem bieten wir Verbrauchern und Unternehmen gleichermaßen eine gesicherte und glaubwürdige Zertifizierung von Halal-Produkten nach hohen anerkannten Standards an.

Es ist unsere Unternehmensphilosophie, dass die Halal-Zertifizierung den Konsumenten gewährleisten muss, dass die Produkte unbedenklich und für den Verzehr geeignet sind. Für Muslime bietet unsere Halal-Zertifizierung die Garantie, dass die Produkte nach islamischen Richtlinien hergestellt worden sind. Für Nicht-Muslime sind Halal Produkte einfach aufgrund des Konzepts von halal und gesund Qualitätsprodukte, da wir allen Halal-Zertifizierungsbewerbern nachdrücklich raten, die GMP und HACCP Anforderungen zu erfüllen. Folglich sind die durch WHU als Halal zertifizierte Produkte unbedenklich für den Verzehr oder Gebrauch, nahrhaft und qualitativ hochwertig.

Das Ergebnis unserer Kooperation mit den OIC/SMIIC Halal Standards garantiert, dass Produkte und Dienstleistungen, die durch WHU zertifiziert werden, eine permanente Anerkennung und weltweit eine hohe Akzeptanz erhalten. Dennoch vergleichen wir kontinuierlich unsere Prüfungen und Zertifizierungsprozess mit anderen anerkannten Standards, um unsere fortschrittliche Position weiterhin aufrechtzuerhalten. Dies beinhaltet eine fortlaufende Aktualisierung von unseren Methoden und Qualitätsstufen, die sowohl auf international anerkannten Standards im Bereich Lebensmittelsicherheit basieren als auch auf Anforderungen, die durch die Halal Richtlinien bestimmt werden.

HALAL-Standards

Es gibt keinen alleinigen internationalen anerkannten Standard.
Von Land zu Land differieren die Standards.

Wir zertifizieren Halal nach folgenden Standards:

  • OIC/SMIIC 1:2012
    (DHB-TS OIC/SMIIC 1:2012)
  • DHC-Malaysia -
    Halal Industry Development Corporation
  • Malaysia (JAKIM)
  • Indonesia (MUI)
  • Vereinigte Arabische Emirate
    (VAE)-UAE
  • Singapur (MUIS)

Der Halal-Markt wächst

Mit rund fünf Millionen potentiellen muslimischen Konsumenten in den D-A-CH-Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz birgt der Markt für Halal-Produkte enorme Wachstumspotenziale. Expertenschätzungen zufolge liegt das Umsatzvolumen für Halal-Produkte allein im Bereich Nahrungsmittel und Getränke weltweit bei zirka 670 Milliarden US-Dollar, in Europa bei rund 70 Milliarden US-Dollar und in Deutschland bei etwa vier bis fünf Milliarden Euro. Derzeit gibt es hierzulande rund 400 Halal-orientierte Unternehmen, europaweit sind über 4.000 islamkonforme Produkte auf dem Markt. Ihren Anteil an der weltweiten Nahrungsmittelproduktion beziffern Fachleute auf zirka 20 Prozent. OIC Staaten und Europa Aufgrund eines umfangreichen Kooperationsnetzes sind wir in der Lage unseren Kunden in den Staaten der OIC (Organisation für Islamische Zusammenarbeit) und Europa zu expandieren.

Gütesiegel:

Unsere Qualitätspolitik

JEDER KUNDE IST EINZIGARTIG

Unser Prinzip und Ziel ist die ständige Weiterentwicklung und Verbesserung der Methoden für die Leistungserbringung, die wir unseren Kunden im Rahmen der Zertifizierung von Halal Management Systemen anbieten. Parallel zu den sich heutzutage schnell ändernden Bedingungen in Organisation und Technik, wird unser Personal geschult, um sich für alle Bereiche bestens qualifiziert, unabhängig und neutral zu zeigen. Die Schulungen vermitteln die Regeln und Gesetzmäßigkeiten, die in den internationalen Standards und Richtlinien wie ISO/IEC 17021, ISO 19011, EA 2/17 gefordert sind. Mit diesen Kenntnissen versehen, bieten wir einen pünktlichen, schnellen und zuverlässigen Service an, zum Vorteil eines jeden unserer Kunden.

Die Basis unserer Politik bildet die Kundenorientierung für einen schnellen Service von hohem Qualitätslevel. Unser primäres Ziel dabei ist es, mit unserem hervorragend ausgebildetem Personal und qualifiziertem Auditorenpool, sowie Personen mit branchenspezifischer Erfahrung in den betreffenden Bereichen Audits durchzuführen, die dem Kunden helfen, bereits durch den Zertifizierungsprozess einen Mehrwert zu erzielen. Wir planen, mit dieser Überzeugung das führende Unternehmen der Branche zu werden. Wir sind uns dessen bewusst, dass wir dieses Ziel nur mit der Teilnahme aller internen und externen Mitarbeiter erreichen können. Wir arbeiten ständig daran, die Qualifikation aller Mitarbeiter, die Wirksamkeit der Prozesse und des Auditor-Experten-Pools zu steigern, indem wir die Verfahren, die zu unserem Tätigkeitsbereich gehören, an einem auf Leistungsmessung beruhendem System orientieren. Unser Unternehmen ist sich weiterhin bewusst, dass jede Tätigkeit ein Teil der kontinuierlichen Verbesserung ist und verspricht, mit dem Slogan “Jeder Kunde ist einzigartig” in der Geschäftsführung den Systemansatz und im Entscheidungsprozess die Prinzipien von Wahrheit und Neutralität anzuwenden.

VISION

Wir möchten unser Know-how und unsere Erfahrungen mit unseren Kunden teilen und zum führenden Unternehmen des Sektors werden, indem wir gemeinsam mit unseren Kunden wachsen.

MISSION

Im Rahmen der Tätigkeit als Zertifizierungsstelle möchten wir gewährleisten, dass die Dienstleistung, die wir unseren Kunden unter Einhaltung der Geheimhaltungsprinzipien erbringen, nachhaltig und offen für kontinuierliche Verbesserungen ist und mit effektiven Audits ein anhaltendes Qualitätsbewusstsein schafft.

Günhan KAPLAN: Leiter der Zertifizierungsstelle Head of Certification Body









Halal - Zertifizierungen und Beratungen

Wir zertifizieren Unternehmen aus folgenden Geschäftsgebieten:

  • Lebensmittel
  • Chemie
  • Pharma
  • Kosmetik
  • Schlachthöfe
  • Gesundheitswesen
  • Handel und Dienstleistung
  • Bedarfsgegenstände
  • Hotel- und Gastgewerbe

Leistungen

Märkte

Die Lebensmittelindustrie setzt sich intensiv mit dem Halal-Thema auseinander. Immer mehr Hersteller wollen den Zugang zu den wachsenden muslimischen Märkten Asiens, Afrikas, des Nahen und Mittleren Ostens. Auch die muslimischen Verbraucher im eigenen Land sind eine immer interessantere Zielgruppe mit einer hohen Kaufkraft und einem stark ausgeprägten Bewusstsein für Marken und Qualität. Das Thema "halal" beschränkt sich jedoch nicht auf das Produkt an sich. Für die Zertifizierung als Halal-Lebensmittel muss die gesamte Produktionskette von den Rohstoffen über die Produktionsprozesse, Lager, Logistik bis hin zum Handel berücksichtigt und durchgängig als „halal“ eingestuft werden. Allein in der Lebensmittelindustrie umfasst das Thema also alle Bereiche von der Landwirtschaft über die Produktion bis zum Handel.

Wir bieten für Unternehmen in Deutschland, Österreich, Niederlande, Schweiz und anderen europäischen Staaten ein Halal-Zertifikat, mit dem die aus islamischer Sicht einwandfreie, reine und damit erlaubte (halal) Beschaffenheit von Lebensmitteln, Kosmetik und anderen Konsumgütern zertifiziert und dokumentiert wird. Die Zertifizierung erfolgt nach einer sachgerechten Prüfung der Inhaltsstoffe und Besichtigung der Produktionsstätten. Daneben können auch z.B. Hotel-Zimmer, Finanzprodukte, Restaurants und vieles andere mehr zertifiziert werden, falls die Voraussetzungen erfüllt sind. Das Halal-Zertifikat bietet einen Marketing-Vorteil gegenüber Mitbewerbern.

Für Hersteller, die im internationalen und globalisierten Lebensmittelmarkt tätig sind, sind eine kompetente Zertifizierungsstelle und ein anerkanntes Halal-Zertifikat entscheidend. Wir bieten Ihnen beides. Der langfristige Erfolg und das stete Wachstum Ihres Unternehmens hängen von der Fähigkeit ab, neue Möglichkeiten in der Gesellschaft und im Markt vorauszusehen, diese zu erschließen und durch Vertrauen zu festigen.

Mit diesem System setzen Sie international anerkannte Halal-Richtlinien richtig und qualitätsgerecht in Ihre Produktionsumgebung um. Islamische Normen bilden hierbei die Grundlage - Normen für den verantwortungsvollen Umgang mit Tier und Umwelt, statthafte Ernährung und Qualität. Wir beschäftigen ausschließlich qualifizierte Islamologen und akkreditierte Lebensmittelchemiker/-technologen für die Halal-Zertifizierung der verschiedenen Industriebetriebe und stellen unabhängige Labors in unsere Dienste. So arbeiten wir bereits mit verschiedenen akkreditierten Gentechnik-Laboren zusammen.

Halal oder Haram: Für einen Moslem ist diese Frage auch in diesen Bereichen relevant:

  • Kosmetikindustrie
  • Tourismusindustrie
  • Hotellerie und Gastronomie
  • Textilindustrie
  • Bildung, Schulen, Kindergarten
  • Medizin, Pharmazie, Chemie
  • Gesundheitswesen,
  • Krankenhäuser, Reha

Halal Zertifizierung Grundsätze der internationale Halal Markt ist der am schnellsten wachsende Bereich der Lebensmittelindustrie. Besonders im Hinblick auf die Ernährung nach islam konformen Grundsätzen sowie den stetig wachsenden Herausforderungen der produzierenden Industrie kommt der Halal Zertifizierung eine immer größere Bedeutung zu. Die Halal Zertifizierung kann heute nicht mehr allein nur im Fokus des produzierten Produktes betrachtet werden.

Die zentralen Grundsätze der Halal Zertifizierung vereinen Standards für artgerechte Tierhaltung und der strikten Befolgung der im Islam verankerten Tierethik. Weitere Grundsätze beziehen Verantwortung zur sozialen Verträglichkeit von Gütern und Dienstleistungen ein. In diesem Zusammenhang lehnen wir die Zertifizierung von Waren ab, die z. B. auf Kinderarbeit oder auf Ausbeutung zurückgehen. Wir sind eine unabhängige Prüf- und Zertifizierungsstelle für Halal Lebensmittel in Deutschland, mit denen Lebensmittel, Pharma und Chemieprodukte unter Berücksichtigung islamischer Reinheits- und Speisegebote, Normen hergestellt werden können.

Produkte, die das Güte und Wertesiegel tragen, können bedenkenlos und mit gutem Gewissen von muslimischen Verbrauchern (und selbstverständlich auch von Nicht Muslimen) konsumiert werden. Auf der anderen Seite eröffnen sich Unternehmen, die besonderen Werte auf ethisch soziale Verantwortung legen neue Absatzmöglichkeiten in den internationalen Märkten.




Voraussetzungen für eine WHU - Zertifizierung

Anforderungen:
  • Einsatz von Halal-konformen Rohstoffen in der Rezeptur.
  • Die Halal-Konformität muss nachweisbar sein.
  • Es darf keine Vermischung zwischen Halal-konformen Rohstoffen und nichtkonformen Rohstoffen stattfinden.
  • Es darf keine Vermischung zwischen Halal-konformen Halbfertigwaren und nichtkonformen Halbfertigwaren stattfinden.
  • Es darf keine Kreuzkontamination im Rohstofflager stattfinden.
  • Es darf keine Kreuzkontamination während der Produktion bzw. auf den Produktionsanlagen stattfinden.
  • Es darf keine Vermischung von Fertigprodukten stattfinden.
  • Reinigungsmittel und sonstige Hilfsstoffe dürfen den Halal-Status nicht gefährden.
  • Die Rückverfolgbarkeit der Produkte muss gewährleistet sein.






Waren-Klassifizierung:

Bei der Betrachtung der Problemstellung im Zusammenhang mit dem Halal-Zertifikat wird grundsätzlich unterschieden in folgende Kategorien Nichtlebensmittel

  • Lebensmittel ohne tierische Anteile (inkl. Milchprodukte)
  • Fleischwaren (inkl. Geflügel)
  • Fischwaren

Die Zertifizierung von Restaurants, Krankenhäusern, Kindergärten, Hotelzimmer, Logistikunternehmen, Finanzprodukten, Dienstleistungen u.a. sowie von ganzen Betrieben erfolgt auf Anfrage


Prozessmerkmale:

Umsetzung einer WHU-Halal Zertifizierung

WHU-Deutschland zertifizierte Halal-Lebensmittel werden stichprobenartig mittels modernster PCR-DNA Analysen mittels Untersuchungen in einem unabhängigen akkreditierten Laboratorium überprüft. Bei den Prüfungen beurteilen die Auditoren die betreffende Betriebsstätte und die Produkte anhand der Halal-Checklisten nach den Anforderungen des jeweiligen HALAL-Standards. Verlaufen diese Prüfungen erfolgreich, erhält der Betrieb das WHU-Zertifikat und ist berechtigt, die Produkte mit dem entsprechenden WHU-Logo zu kennzeichnen. Zusätzlich werden die Anforderungen durch eine betriebsinterne WHU-Eigenkontrolle unter Einbezug geschulter Mitarbeiter abgesichert, die vor Ort diese Qualitätssicherung im Betrieb ständig dokumentieren.

Auch zusätzliche innerbetriebliche WHU-Personalschulungen unterstützen die diesbezügliche Halal-Konformität der Betriebe.

  • Eindeutige Rezeptur auf Basis von Rohstoffen entwickeln, die in Halal-Qualität verfügbar sind.
  • Spezifikationen müssen eindeutig eine Halal-Konformität nachweisen.
  • Eindeutige Kennzeichnung der Rohstoffe (Farbcode, farbige Etiketten, Clips etc.).
  • Übliche Maßnahmen zur Vermeidung von Kreuzkontamination.
  • Produktion in Tageschargen mit Komplettreinigung zwischendurch.
  • Spezifikationen und Rezepturen vom Halal-Zertifizierer genehmigen lassen.
  • Rohstoffe müssen adäquat verpackt sein.
  • Spezifische Halal-Schulung der Mitarbeiter.
  • Analyse hinsichtlich Kreuzkontamination (PCR) durchführen.

Der OIC/SMIIC-Standard ist werthaltiger, weil er mehr Anforderungen an der Zertifikatsnehmer stellt als bisher, es ist nicht nur ein religiöser Standard sondern hat auch folgende internationale Lebensmittelstandards integriert:
  • CODEX STAN 1 (General standard for the labelling of prepacked foods)
  • CAC/RCP 1 (Recommended international code of practice general principles of food hygiene)
  • CAC/RCP 58 (Code of hygienic practice for meat)
  • ISO 22000 (Food safety management systems – Requirements for any organization in the food chain
  • ISO 22005 (Traceability in the feed and food chain – General principles and basic requirements for system design and implementation
  • Good manufacturing practice (GMP)
  • Good hygienic practice (GHP)
  • Food Safety
  • Genetically modified food (GMF)
  • Genetically modified organisms (GMO)
  • EU HACCP Codex

Es ist unsere Unternehmensphilosophie, dass die Halal-Zertifizierung den Konsumenten gewährleisten muss, dass die Produkte unbedenklich und für den Verzehr geeignet sind. Für Muslime bietet unsere Halal-Zertifizierung die Garantie, dass die Produkte nach islamischen Richtlinien hergestellt worden sind. Für Nicht-Muslime sind Halal Produkte einfach aufgrund des Konzepts von „Halal und Gesund“ Qualitätsprodukte, da wir allen Halal-Zertifizierungsbewerbern nachdrücklich raten, mindestens die GMP und HACCP Anforderungen zu erfüllen. Folglich sind die durch WHU als Halal zertifizierte Produkte unbedenklich für den Verzehr oder Gebrauch, nahrhaft und qualitativ hochwertig. Unser Zertifizierungsprozess ist ebenfalls in Anlehnung mit den OIC/SMIIC Standards. Diese implementierten Standards erhalten kontinuierlich eine breite Anerkennung für die Aufrechterhaltung der Exzellenz im Bereich des Halal-Prüfsiegels. Das Ergebnis unserer Zusammenarbeit mit den OIC/SMIIC Halal Standards garantiert, dass Produkte und Dienstleistungen, die durch WHU zertifiziert werden, eine permanente Anerkennung und weltweit eine hohe Akzeptanz erhalten.

Relevante Halal-Kriterien / Informationen

Im Wesentlichen ist das Konzept von Halal viel umfassender und nicht nur beschränkt auf die Schächtung von Tieren nach islamischen Richtlinien. Zum Beispiel verpflichtet das Halal-Konzept, dass die Quellen Sauberkeit der Rohstoffe und Arbeitsplätze, Hygiene und Sicherheit der Mitarbeiter und Umwelt im Produktionsprozess von Anfang an bis zur Fertigung des Produkts beachtet werden. Das Halal-Konzept ist somit nicht nur ein Standardwert für Nahrungsmittel. Das Folgende definiert Halal näher im Produktionsprozess:

  • Richtige und moralische Handelsethik
  • Sauberkeit des Arbeitsplatzes und der Betriebseinrichtung
  • Fairer Umgang mit Mitarbeitern
  • Erhalt von Natur und Umwelt
  • Nachhaltige Entwicklung

Darüber hinaus gilt, dass die Produkte frei von folgenden Inhalten sind:

  • jeglichen menschlichen Körperteilen oder Zutaten tierischen Ursprungs, die den Muslimen verboten sind; oder verboten zu benutzen sind, weil sie von Tieren, die nicht nach islamischen Richtlinien geschlachtet wurden, stammen.
  • Stoffen oder gentechnisch veränderten Organismen (GMO), die gemäß der islamischen Richtlinien als Najas (unrein) eingestuft wurden.
  • aliphatischen Alkoholen.
  • bestrahlten Rohstoffen.
  • Zutaten, die dem Konsumenten oder dem Endverbraucher schaden könnten.

Auch darf keine Querkontamination während des Produktionsprozesses und Logistik auftreten. Falls der Produktions-ablauf in Verbindung mit nicht-Halalprodukten kommt, muss eine gründliche Reinigung durchgeführt werden, (der Prozess muss die vollständige Entfernung der Restrückstände, Gerüche und/oder Farbe garantieren, um die unreinen Stoffe zu entfernen, gefolgt von einer Schlussspülung mit Wasser) bevor die Halal-Produktion startet. Dies bezieht sich auf sämtliche zusammenhängende Maschinen, Geräte, Utensilien, Oberflächen und Kleidung, die alle frei von nicht-halalen Bestandteile sein sollen, bevor die Halal-Produkte angefasst, aufbereitet, hergestellt und verpackt werden. Strenge Verfahren müssen vorhanden sein, damit Verwechslungen bei Verpackungen oder ähnliche Fehler nicht auftreten.










Was ist "halal?

„Halal“ (ḥalāl, arabisch ‏حلال‎)

„Halal“ (halāl, arabisch حلال) – oder im Türkischen „Helal“. Halal (arabisch ‏حلال‎, halāl) ist ein arabisches Wort und kann mit „erlaubt“ und „zulässig“ übersetzt werden. Die Bedeutung von Halal ist „das Zulässige, Erlaubte und Gestattete”. Somit umfasst Halal alle Dinge und Handlungen, die aus islamischer Sicht gestattet, zulässig und islamkonform sind. Es bezeichnet alle Dinge und Handlungen, die nach islamischem Recht erlaubt oder zulässig sind. Als Dritte der fünf Kategorien menschlicher Handlungen in der islamischen Rechtswissenschaft steht sie zwischen haram (‏حرام‎), verbotenen, und fard (‏فرض‎), pflichtmäßigen Handlungen. Zwischen halal und haram gibt es eine Grauzone, die makruh (‏مكروه‎) genannt wird. Makruh (verpönt/unerwünscht) bezeichnen alle Dinge, die nicht ausdrücklich verboten sind, jedoch in Richtung haram tendieren. Auch diese Grauzone gilt es für Muslime vorsichtshalber zu meiden.


Ähnlich den Bio-Siegeln oder auch den jüdischen Kosher-Siegeln für Speisen gibt es sogenannte Halal-Zertifikate im Handel. Erreicht werden soll damit die Kennzeichnung von Produkten, bei deren Herstellung die Einhaltung der Halal-Regeln sichergestellt ist.


Das Wort

"Halal"

„Halal - Helal“ – steht für „erlaubt“, „zulässig“ oder „rein“. Als Halal werden alle Dinge und Taten bezeichnet, die nach islamischem Recht erlaubt oder zulässig sind. Im Kontrast hierzu steht

Haram (verbotenen, unrein). Der Grenzbereich zwischen Halal und Haram wird mit Makruh (unerwünscht) beschrieben. Lebensmittel oder andere Aspekte, die hierunter fallen, sind nicht ausdrücklich verboten, tendieren jedoch in Richtung Haram. Muslime sollten sie daher komplett meiden.

Die Frage nach Halal umfasst aber nicht nur Lebensmittel, sondern auch Lebensmittelzusatzstoffe oder Verpackungsmaterialen bis hin zum Transport der Produkte. Halal wird daher zu einem Konzept, welches die Verbesserung des Lebensstandards und Harmonie zwischen Menschen und Natur anstrebt.

Religiöser Hintergrund (Rieten und Gebote)

Gemäß islamischen Ritus darf ein Muslim nur Lebensmittel zu sich nehmen die einerseits "rituell rein" sind und zudem ihre Verwendung zur Nahrungsaufnahme grundsätzlich zulässig ist. Beide Aspekte zusammen machen das Nahrungsmittel für den Muslim erlaubt. Die Nahrungsaufnahme von "rituell Unreinem" wie auch Reinem aber dennoch Unzulässigem ist grundsätzlich verboten im Islam.

Als von sich aus "rituell unrein" gelten die "Ursächlichen Unreinheiten" wie unter anderen Urin, Kot, Samen von Warmblütern, Kadaver (dazu zählt auch ein nicht islamisch geschlachtetes Tier), Blut, Hund, Schwein und alkoholische Getränke. Neben den "Ursächlichen Unreinheiten" kann ein Gegenstand, der von sich aus eigentlich "rein" ist, auch "verunreinigt" werden, wenn er in einer bestimmten Art mit "Unreinem" in Berührung kommt. Ein "verunreinigter" Gegenstand kann allerdings u.U. auch wieder gereinigt werden. Ein Gegenstand kann aber u.U. "rituell rein" sein und ihre Nahrungsaufnahme dennoch unzulässig, z.B. Drogen.

Die Frage nach "Halal" umfasst aber nicht nur die Lebensmittel selbst sondern auch Lebensmittelzusatzstoffe, Verpackungsmaterial bis hin zu Chemikalien in z.B. Kosmetik und Waschmittel.

Ziel der Halal-Zertifizierung ist es unter anderen auch, Wege aufzuzeigen, wie rituelle Verunreinigungen in der Produktion vermieden und unvermeidbare Verunreinigungen wiederum rituell gereinigt werden können sowie unzulässige Zusatzstoffe durch zulässige zu substituieren. Das Halal-Zertifikat der Zertifizierungsgesellschaft nutzt seine Fachkompetenz und seinen Bekanntheitsgrad in Zusammenarbeit mit den islamischen Kooperationspartnern, um Ihre Ware auch für praktizierende Muslime nutzbar zu machen. Anforderungen an Lebensmittel aus muslimischer Sicht

Allah (Der Gepriesene und Erhabene) teilt im Quran mit, was verboten wurde:

Die Speisevorschriften sind im Koran und in der Sunna geregelt. Grundsätzlich gilt, dass alle Lebensmittel erlaubt sind, mit Ausnahme solcher, die ausdrücklich bzw. eindeutig verboten wurden. Einem Muslim ist das Essen von Schweinefleisch und dessen Nebenprodukten, der Genuss von berauschenden Getränken (Alkohol) und von Blut verboten. Es dürfen nur Tiere gegessen werden, die für den Konsum zulässig sind, regelgerecht geschlachtet wurden und nicht bereits verendet waren.

Ein nichtgeschlachtetes Tier ist dann erlaubt, wenn es von eigens dafür abgerichteten Jagdtieren erlegt wurde, jedoch nicht von wilden Raubtieren unbekannter Herkunft und Gesundheit. Verboten sind ferner Opfertiere fremder Religionen.

Im Koran heißt es dazu in Sure 5, Vers 3:

Verboten ist euch das von selbst Verendete sowie Blut und Schweinefleisch und das, worüber ein anderer Name angerufen ward als Allahs; das Erdrosselte; das zu Tode Geschlagene; das zu Tode Gestürzte oder Gestoßene und das, was reißende Tiere angefressen haben, außer dem, was ihr geschlachtet habt; und das, was auf einem Altar (als Götzenopfer) geschlachtet worden ist. (..) Wer aber durch Hungersnot gezwungen wird, ohne sündhafte Neigung – so ist Allah Allverzeihend, Barmherzig.“

Wie es dem Vers zu entnehmen ist, verlangt der Islam von den Muslimen, dass sie sich an bestimmte Speise-, Trink- und Schlachtvorschriften halten.

Folgendes wird vom Prophet Muhammed (Friede sei mit ihm) überliefert: „Das Erlaubte ist offenkundig, und das Verbotene ist offenkundig, und zwischen den beiden gibt es zweifelhafte Dinge über die viele Menschen keine Kenntnis besitzen. Wer sich davor fern hält, hat sich somit freigesprochen (von Schuld). Und diejenigen, die in diesen Bereich fallen, ist er in Haram gefallen.”

Das traditionelle betäubungslose Schlachten, das Schächten, wird in den meisten Ländern praktiziert und von den meisten Muslimen bevorzugt. Obwohl die Betäubung mit dem islamischen Recht Fiqh vereinbar ist, wie das die muslimischen Gelehrten bestätigt haben, wird es von den meisten Muslimen nicht akzeptiert, da sie befürchten, dass die Tiere die Betäubung nicht überleben.

Manche Traditionen berufen sich auf den Sure 5, Vers 5 und sagen, auch von Christen oder Juden Geschlachtetes sei erlaubt: Heute sind euch alle guten Dinge erlaubt. Und die Speise derer, denen die Schrift gegeben wurde, ist euch erlaubt, wie auch eure Speise ihnen erlaubt ist. (..)

(Koran, Sure 5, Vers 3)

Verboten ist euch das von selbst Verendete sowie Blut und Schweinefleisch und das, worüber ein anderer Name angerufen ward als Allahs; das Erdrosselte; das zu Tode Geschlagene; das zu Tode Gestürzte oder Gestoßene und das, was reißende Tiere angefressen haben, außer dem, was ihr geschlachtet habt; und das, was auf einem Altar (als Götzenopfer) geschlachtet worden ist. […].

Was ist "haram"?

Harām (arabisch ‏ حرام‎, harām) ist ein arabisches Adjektiv, das im Islam alles dasjenige bezeichnet, was nach der Scharia "verboten, unverletzlich, geheiligt" ist. In seiner Mehrdeutigkeit entspricht es im Deutschen am ehesten dem Konzept des Tabu. Das Gegenteil von harām ist halāl (‏حلال‎), was das nach der Scharia Erlaubte bezeichnet. Abzugrenzen ist das Adjektiv harām von dem arabischen Substantiv Haram, das einen heiligen Bezirk kennzeichnet.

Als Begriff für "Verbotenes" begegnet der Begriff harām schon im Koran. So werden in Sure 16:116 die Menschen aufgefordert, nicht mit lügnerischer Zunge zu behaupten, dass das Eine erlaubt (halāl) und dass Andere verboten (harām) sei. Nach islamischer Auffassung begeht ein Muslim mit der Ausführung einer vom Koran oder von der Rechtslehre als harām eingestufter Tat eine Sünde. In diesem Sinne ist harām von dem Adjektiv mamnu' ‏ممنوع ‎/ mamnūʿ abzugrenzen, das im weltlichen Recht Verbotenes bezeichnet.

Harām ist die Letzte der fünf Kategorien menschlicher Handlungen in der islamischen Rechtswissenschaft.

Was ist „Makruh“?

Als makruh (arabisch ‏مكروه‎, makrūh) bezeichnet man im Islam Handlungen, deren Tun nach religiöser Auffassung unbeliebt ist und die deshalb vermieden werden sollten. Nach islamischer Überlieferung wird der Muslim zwar für das Ausführen unbeliebter Handlungen nicht bestraft, für ihr Unterlassen hingegen jedoch belohnt. Sie ist die Vierte der fünf Kategorien menschlicher Handlungen in der islamischen Rechtswissenschaft.

Zu den unbeliebten Taten zählen beispielsweise die Verschwendung von Wasser (u.a. bei den rituellen Waschungen) und das Missachten von beliebten oder bevorzugten Taten – sowohl während als auch außerhalb der Gottesdienste.

Allgemein wird jede übertriebene Handlung als unbeliebt angesehen. Das Rauchen ist nach einigen Gelehrten mindestens makruh, andere wiederum bezeichnen es sogar als haram.

Was ist „Fard“?

Fard (arabisch ‏فرض ‎, fard "Pflicht") auch arabisch ‏فريضة ‎, farīda bedeutet „religiöse Pflicht“, „(göttliche) Verordnung“, „Verordnung“. Fard ist die Summe derjenigen religiösen Verpflichtungen, die Muslime im Ritualleben bedingungslos zu erfüllen haben. Das Verb dazu ist farada bzw. iftarada und kommt entsprechend in der Bedeutung von: „jemandem etwas als (religiöse) Pflicht auferlegen“, „verordnen“, „für verbindlich erklären“ sowohl im Koran als auch im Hadith vor.

Was ist „Sunna“?

Sunna (arabisch‏سنة ‎‚ Brauch, gewohnte Handlungsweise, überlieferte Norm‘) Pl. sunan (‏سنن‎) ist ein Begriff, der in vorislamischer Zeit die Sitten, Bräuche, Werte und Normen der verschiedenen arabischen Stämme bezeichnete, im Laufe der Formierung des Islams aber eine religiöse Bedeutung erhielt, indem er zur Kurzbezeichnung für die zu befolgende sunnat an-nabī, die „Handlungsweise des Propheten (Hz. Mohammed)“, wurde. In diesem Sinne wird Sunna insbesondere in der islamischen Jurisprudenz und Traditionswissenschaft verwendet. Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Verschiebungen in der Bedeutung des Begriffs ergeben. Das zugehörige Verb ist ‏استنّ سنّ, sanna / istanna ‚etw. vorschreiben, etw. einführen.

Verboten sind:

Aus Pflanzen gewonnene Lebensmittel sind grundsätzlich „halal“, ausgenommen sind berauschende und toxische Produkte. „haram“ umfasst alle Dinge, die Muslime nicht verzehren dürfen.

Hinsichtlich der Ernährung gelten nachfolgenden Hauptkategorien als „haram“ verboten:

Schweine, Hunde, Schlangen, Affen, fleischfressende Tiere, z. B. Löwen, Tiger, Bären, Raubvögel, z. B. Adler, Geier, Ratten, Skorpione, nicht halal geschächtetes Tier, Reptilien, Amphibien, Insekten, krepierte Tiere, Blut, Rauschmittel, Alkohol und alkoholische Getränke.

Zu „Schwein“ zählen alle Lebensmittel und Zutaten, die Schweinebestandteile enthalten können oder daraus gewonnen werden, z. B. Gelatine. Schweinefleisch ist verboten, da das Schwein als Allesfresser auch Abfälle und Kot frisst. Nach dem Koran soll der Mensch nur das essen, was „gut“ ist.

„haram“ ist außerdem das Fleisch von Greifvögeln, Landtieren ohne Ohren z. B. Schlangen sowie Wildschweinen. Pferdefleisch und Eselfleisch sind ebenfalls verboten, da die Tiere zum Lastentragen bestimmt sind. Es darf nur das Fleisch von geschlachteten Tieren verzehrt werden, d. h. das Fleisch darf nicht von Tieren stammen, die krepiert sind. Verboten ist auch der Verzehr von Opfertieren fremder Religionen. Ausdrücklich erlaubt ist der Verzehr von Fischen.

Neben den verbotenen Lebensmitteln tierischer Herkunft fallen unter „haram“ auch berauschende und toxische Produkte pflanzlichen Ursprungs sowie Alkohol und alkoholische Getränke.

Die Einteilung in „haram“ und „halal“ ist nicht immer so einfach. Durch die vielfältigen Vorgänge bei der Herstellung und Zubereitung von Lebensmitteln kann es zu Verunreinigungen kommen, das erlaubte Lebensmittel „haram“ werden lassen. Sie können durch verbotene Zusätze, wie beispielsweise Gelatine aus Schweinebestandteilen, Emulgatoren, Aromastoffe, Farbstoffe verunreinigt werden, oder auch unzureichend verpackt zusammen transportiert oder gelagert werden.

Halal und Tierschutz, Sozialverantwortung

Im Islam nimmt der Tierschutz einen sehr hohen Stellenwert ein. WHU-Deutschland geprüftes Fleisch und Fleischerzeugnisse sowie fleischhaltige Produkte stammen von Tieren, die im Einklang mit der europäischen Tierschutz-Schlachtverordnung betäubt und geschlachtet wurden sowie vollständig entblutet sind.

In eine Halal-Zertifizierung auch Aspekte wie Bio, Fair-Trade, SA8000, Tierschutz und die unternehmerische Sozialverantwortung aufgenommen sind. Da Muslime ein „Ihsan“-handeln anstreben, d.h. jede Handlung auf die beste Art durchzuführen und damit Qualität in allen Dingen anwenden sollen, muss eine Halal-Zertifizierung im Grunde den gesamten Produktionsprozess vom Feld bis zum fertigen Produkt umfassen.

Häufig werden Halal-Fleischprodukte durch betäubungsloses Schächten produziert. Dies ist in Deutschland nach §17 TierSchG verboten. Wer gegen diese Regelung verstößt, begeht mindestens eine Ordnungswidrigkeit. Dies kann nur umgangen werden, in dem man nach §4 TierSchG eine Ausnahmegenehmigung gegen Vorlage eines Sachkundenachweises beantragt. Aus religiösen Gründen kann ebenfalls eine Ausnahmegenehmigung beantragt werden.

Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes (Schächturteil) vom 23. November 2006 muss wegen der nach Art.4 des Grundgesetzes verfassungsmäßig uneingeschränkt gewährten Religions- und Glaubensfreiheit sowie aufgrund der Berufsfreiheit eines islamischen Metzgers auf Antrag eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden, sofern das Fleisch des getöteten Tieres von Personen verzehrt wird, denen zwingende religiöse Vorschriften den Verzehr des Fleisches nicht geschächteter Tiere ausnahmslos verbieten. Das Schächten muss jedoch von einer sachkundigen Person in einem zugelassenen und registrierten Schlachtbetrieb erfolgen und vom zuständigen Veterinäramt überwacht werden.










Die Vorteile für Ihr Unternehmen

Eckdaten Halal-Markt

Zahlen, Daten und Fakten

Halal-Produkte machen derzeit 20 % der weltweiten Nahrungsmittelproduktion aus.

    Daten weltweit

  • Anzahl der Muslime weltweit: 1,8 Mrd.
  • Bis 2025 sind 30 % der Weltbevölkerung Muslime (Voraussichtlich)
  • Halal-Produkte machen derzeit ca. 20 % der weltweiten Nahrungsmittelproduktion aus
  • Bis 2025 steigt der Anteil der Halal-Produkte auf 30 % der weltweiten Nahrungsmittelproduktion (Voraussichtlich)
  • Weltmarkt für Halal-Nahrungsmittelsektor: 675-700 Mrd. USD
  • Das Volumen von Halal-Produkten wird auf rund 2,1-2,3 Billionen US-Dollar geschätzt.

  • Daten Europa

  • Anzahl der in Europa
    lebenden Muslime: 51 Mio.
  • Halal-Marktvolumen
    Europa: 70 Mrd. € geschätzt
  • Halal-Marktvolumen Frankreich: 7,5 Mrd.€
  • Halal-Marktvolumen Deutschland: 5 Mrd. €
  • Halal-Marktvolumen England: 4,5 Mrd. €
  • Halal-Marktvolumen Niederland: 3,5 Mrd. €
  • Wobei ein großer Teil auf Fleisch- und Fischprodukte entfällt

Der Halal-Markt wächst

Mit einem weltweiten Kundenstamm von 1,7 Milliarden Muslimen gehört Halal heute zu den am schnellsten wachsenden globalen Märkten. Gleichzeitig stellen Muslime mit etwa 1,84% jährlich die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe dar. Es ist zudem eine aufstrebende Marktkraft, die nicht-Muslime mit ihrem gesunden, hygienischen und frei von Verunreinigung basierenden Prinzipien in der Nahrungsmittelproduktion anzieht. Das Volumen von Halal-Produkten wird auf rund 2,1-2,3 Billionen US-Dollar geschätzt. Dabei entfallen ca. 675-700 Milliarden US-Dollar auf den Nahrungsmittelsektor. In Europa wird der Halal-Markt auf 70 Milliarden Euro geschätzt. Allein in Frankreich ist die Branche 7,5 Milliarden Euro, womit sie sogar den Umsatz mit Bio-Waren übertrifft. In Deutschland liegt das Volumen bei etwa 5 Milliarden Euro, wobei ein großer Teil auf Fleisch- und Fischprodukte entfällt.

Halal-Handling aus einer Hand von einer unabhängigen, anerkannten und spezialisierten Stelle. 17,6 Milliarden Euro geballte Kaufkraft

Jeder 5. in Deutschland hat ausländische Wurzeln. Türken stellen mit 2,7 Millionen Menschen die zweite größte ethnische Community. Tendenz steigend. Als Konsumenten sind sie konsumfreudig und markenbewusst. Sie verfügen über fast 18 Milliarden Euro Kaufkraft. Auch hier ist die Tendenz steigend, denn die türkische Zielgruppe ist deutlich jünger als die deutsche. Ethno-Marketing ist also längst kein Nischenmarkt mehr.

Erfolg hat jedoch nur, wer den Markt und die Kultur dieser Zielgruppe genau kennt.

  • 3,8 bis 4,2 Mio. in Deutschland
  • 51 Mio. in Europa
  • 75 Mio. in der Türkei
  • 74.8 Mio. in Iran
  • 178 Mio. in Pakistan
  • 75,7 Mio. in Nigeria
  • 177,2 Mio. in Indien
  • 148,6 Mio. in Bangladesch
  • 247 Mio. in Indonesien
  • 30 Mio. in Malaysia
  • 280 Mio. Länder der Arabischen Liga
  • 97 Mio. Philippinen

Informationen für Anbieter

Durch Vernetzung und Bündelung der verschiedenen Kompetenzen wird bei der Betriebsinspektion und -zertifizierung ein Höchstmaß an Qualität erreicht. Hierbei werden die drei folgenden Kompetenzbereiche abgedeckt:

Definition und Standardisierung der islamisch-theologischen Voraussetzungen für Halal und Haram und entsprechende Darstellung im Produktions- bzw. Dienstleistungsbereich Analyse und Anpassung der Produktions- und Dienstleistungsverfahren und der Produktionsrohstoffe

Sicherstellung des Halal-Qualitätssystems und Erfassung der dazu erforderlichen Daten und Dokumentationen, die Aufstellung der Halal-Kriterien und die Bestätigung der Halal-Qualität erfolgt durch kompetente Mitarbeiter/in. Bei der Erstellung von Halal Standards wurde die Erfahrung der industriellen Produktion sowie von Fachleuten aus dem Qualitätsmanagement herangezogen.










Seminare

Seminar- und Schulungsangebot

Um Interessenten und Unternehmer, die in der Halal-Industrie aktiv sind und sein möchten, auszubilden und zugleich das Bewusstsein über die weltweite Wettbewerbsfähigkeit der Halal-Industrie zu schaffen, möchte WHU Ihnen das Halal-Trainingsprogramm anbieten. Dieses Programm wird das Verständnis vom Vertrauen im Halal-Markt weiter stärken, den globalen Reiz durch die Aufklärung über die einzigartigen Eigenschaften von Halal-Produkten ausweiten und auf jeden Fall wird das Wissen innerhalb der Organisation erhöht. Wir glauben, dass dieses Trainingsprogramm Sie in Bezug auf die Anerkennung, Vermarktung und Schaffung von Spornkraft profitieren lassen wird. Wir glauben auch, dass durch solch eine Zusammenarbeit eine Echtzeit-Anwendung von Halal lokal als auch international dies als ein bevorzugter globaler Standard für die Menschheit dargestellt wird, wenn man bedenkt, dass die Nachfrage nach Halal-Lebensmitteln sich nicht nur auf die Nahrungsmittellhersteller und dem Konsumgüter Service beschränkt, sondern zur gleichen Zeit auch Non-Food-Hersteller und dabei nicht auf Bildung, Gastronomie, Pharma-und Einzelhandel beschränkt ist.

Mit seinem bewährten Seminar- und Schulungsangebot unterstützen wir interessierte Unternehmen bei ihren Entscheidungsprozessen, qualifiziert deren Mitarbeiter für den Umgang mit der islamischen Geschäfts- und Verbraucherkultur und schult Qualitätsbeauftragte.

  • Halal- Personalschulungen
  • Interner Halal- Auditor Schulungen
  • Halal- Auditor Schulungen
  • ISO- QBA, QM, Interner Auditor Schulungen
  • HACCP- Schulungen , Hygieneschulungen
  • Hygieneschulung und Infektionsschutz- Belehrung der Mitarbeiter
  • Führungskräfteschulung HACCP

  • Unsere Schulung "interner Halal- Auditor " wendet sich an Qualitätsbeauftragte und Betriebsleiter und bildet Sie zum internen Halal-Auditor aus. Wir stehen Ihnen gerne auch für Managementbriefings und als Referenten bei Fachveranstaltungen zur Verfügung. Fordern Sie unser aktuelles Seminar- und Schulungsprogramm an.

    Information und Anmeldung:

    halalzert.de
    WHU - for business improvement:
    Brudermühlstr. 12
    München, D 80371
    Tel (work): +49 89 99 013 681
    Tel (work): +49 89 80958420
    mobil: +49 174 2495885
    E-Mail:









Preisliste

Auch wir können Ihnen unsere Dienstleistungen nicht kostenlos anbieten - faire Preise aber sind für uns selbstverständlich. Die Kosten werden nach der Anzahl der zu zertifizierenden Waren, nach deren Marktverbreitung und dem notwendigen Beratungsaufwand im Angebot festgelegt. Bei mehreren gleichwertigen Waren der gleichen Produktionsanlage wird der einmalige Besichtigungsaufwand berücksichtigt. Falls Ihnen doch noch etwas unklar sein sollte, Sie weitere Fragen haben oder Informationen benötigen, zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns einfach.

halalzert.de
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Tel (work): +49 89 99 013 681
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mobil: +49 174 2495885
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Impressum

Inhaber:

Günhan Kaplan

Steuer-Nr.: 145/112/80452
Finanzamt München

ID-Nr.: 62496381058

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D-80371 München

Tel : +49 89 80958420
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  • info@halalzert.de
  • www.halalzert.de

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